Donnerstag, 31. Mai 2012

Butter schmelzen

Gerade noch passend zur Spargelzeit habe ich eine gute Möglichkeit gefunden, Butter zu schmelzen.
Ich nehme  dazu einen kleinen Topf mit Stiel, lege ein Stück Butter hinein, und stelle ihn vorsichtig auf den Deckel des Kochtopfs, in dem der Spargel kocht. Auf dem Herd zwischen dem Spargelkochtopf und dem Kartoffelkochtopf klappt es auch noch ganz gut.

(Weitere Posts zum Thema Butter)

Donnerstag, 10. Mai 2012

Gut rühren hilft

Es wird schnell unterschätzt, wie wirksam langes oder häufiges Rühren beim Kochen und Backen ist. Wichtig ist immer, dass Topf oder Schüssel für die Menge geeignet sind. Die Rührschüssel sollte nur so breit sein, dass das Rührgerät oder anderes Werkzeug tief genug in die Masse eintauchen kann. Das fördert das Gelingen. Oft macht das Rühren einen geschmacklichen Unterschied.

Hier noch ein paar Beispiele:
  • Der Bisquitteig wird sehr lange gerührt. So kommt viel Luft darunter.
  • Für das Käsefondue braucht man Geduld aber auch Technik, bis sich unter ständigem Rühren die angewärmten Käsewürfel mit dem Wein verbinden.
  • Pfannengerichte oder sogenannte Saucen mit Fleisch und Gemüse werden gleichmäßiger gar und geschmacklich besser, wenn man häufig rührt.
  • Im weitesten Sinne trifft es auch auf die berühmten Bratkartoffeln zu, ständiges Wenden sorgt für ein knuspriges Ergebnis.




Montag, 7. Mai 2012

Redaktioneller Hinweis

Die Kommentar-Funktion für nicht registrierte Benutzer ist jetzt eingeschaltet. Kommentare werden moderiert. Vielen Dank im Voraus.

Freitag, 27. April 2012

Jetzt geht's um die Wurst

Wie soll man eine Bratwurst oder Brühwurst zubereiten? Am Stück oder geschnitten? Hier ein einfaches Argument dafür oder dagegen.
  • Am Stück: Das Aroma bleibt größtenteils in der Wurst, egal ob beim Kochen oder Braten. Daher gibt es  Menschen, die lieber eine Brühwurst ganz in den Eintopf legen anstatt sie in Stücke zu schneiden.
  • In Scheiben: Das Aroma gelangt in die Umgebung und kann andere Zutaten mitwürzen, über die Brühe oder das Bratfett, oder sogar über das eigene Fett und den eigenen Saft, der auslaufen kann. Das kann in einer Gemüsepfanne oder einem Eintopf sehr lecker schmecken. Und einer sehr kräftigen oder scharfen Wurst die Würze nehmen.

Alternative zum Römertopf?

Ich koche gerne mit dem Römertopf, der ja zur Zeit nicht in Mode ist.
  • Die Vorteile: man kann alles vorbereiten, Fleisch und Gemüse und sogar Beilagen zusammengaren, und man steht nicht kurz vor dem Essen am Herd. Die Garzeit beträgt ja meistens mehr als eine Stunde. Zudem werden die Sachen im eigenen Saft und Dampf sehr lecker und der Backofen bleibt sauber
  • Der Nachteil: Man muss den Römertopf von Hand ohne Spülmittel säubern.
Ich frage mich, ob eine geschlossene Auflaufform aus einem spülmaschinengeeigneten Material eine Alternative ist, oder zumindest ein Kompromiß. Ich denke da beispielsweise an eine Jenaer Glasform mit Deckel. Durch das Glas kommt natürlich auch direkte Wärmestrahlung.

Eine Banane in Stücke reißen (Banana Split)

Neulich im Zug saß mir eine Mutter gegenüber. Sie hat für ihr Kleinkind die Banane einfach in Stücke gerissen! Mit einem beherzten Ruck ging zuerst das obere Drittel ab. Und zu meinem großen Erstaunen konnte sie dann noch ein Stück abreißen. Vorteil, man schält nicht mehr als man braucht und es hängt keine Schale an den Seiten herunter. 
Hier noch ein Link zu einer anderen Variante, die angeblich den Geschmack optimiert.



Dienstag, 17. April 2012

Achtung, Kapillarwirkung

Heute wollte ich eine Stelle eines größeren Kleidungsstücks mit einem Filzstift-Fleck in Wasser einweichen, nachdem ich den Fleck grob ausgewaschen hatte.

Schwarzer Filzstift auf Küchenkrepp
Von früher ist mir bekannt, dass sich dann das ganze Kleidungsstück mit Wasser vollsaugt. Wenn es es über Eimer oder Becken heraushängt, wird das Wasser hochgesaugt, dank Kapillarwirkung entgegen der Schwerkraft, und tropft auf den Boden. Daher habe ich die feuchte Stelle ausgewrungen liegen lassen. Die Restfeuchte hat sich weiter ausgebreitet und die Farbpartikel mitgenommen. Danach ließ sich die Farbe besser auswaschen.

Farbteilchen bewegen sich unterschiedlich weit im Wasser unter der Kapillarwirkung. Das nennt man auch Farbchromatographie, weil man die Farbe so in ihre Bestandteile zerlegen kann. Im Chemieunterricht malt man dazu einen Filzstift-Strich auf einen Kaffeefilter und hängt ihn ins Wasser. Trocknen lassen und das Experiment ist konserviert! Von einem schwarzen Filzstift bleibt nur noch ein buntes Farbspektrum über.