Donnerstag, 21. Juni 2012

Erhitzen mit der Mikrowelle (1)

Nachdem ich die Mikrowelle für das Erwärmen von Butter für Teig vorgeschlagen habe, folgen verschiedene Tipps für die richtige Bedienung der Mikrowelle.

Man sollte eine Speise nie direkt in die Mitte des Drehtellers stellen (wenn man die Wahl hat). Näher am Rand des Drehtellers wird die Speise gleichmäßiger warm. Im Mittelpunkt der Mikrowelle ist die Erwärmung zudem eingeschränkt. Der Grund ist die Funktionsweise der Mikrowelle:
  • Die Mikrowelle erzeugt ein Feld mit stehenden energiereichen Wellen. Dadurch findet an jedem Punkt eine unterschiedlich starke Erhitzung statt. Es gibt Punkte mit maximaler Energiezufuhr und Punkte mit minimaler Energiezufuhr.
  • Der Drehteller (oder ähnliches System) sorgt dafür, dass eine Speise gleichmäßig erhitzt wird. 
  • Der Mittelpunkt des Drehtellers erzeugt ein Problem, denn beim Drehen bleibt er immer an derselben Stelle. Eine Speise würde an dieser Stelle schnell überhitzt bei maximaler Energiezufuhr. Bei einem solchen System ist die Energiezufuhr in der Mitte minimal gewählt.  
Die Beobachtung gilt für haushaltsübliche Mikrowellen (ca. 1000 Watt). Wie die folgenden Links zeigen, ist dieses Wissen nicht weit verbreitet:

http://www.gutefrage.net/frage/warum-bleibt-die-warmgemachte-lasagne-immer-in-der-mitte-kalt
http://www.kurzefrage.de/musik-partyzone/101099/Kann-es-sein-dass-mikrowellen-erwaermte-Gerichte-und-Getraenke-schneller

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Dienstag, 12. Juni 2012

Butter vorwärmen für Waffeln

In klassische Waffeln kommt ordentlich Butter. Die Butter sollte schon ein bisschen bei Raumtemperatur weich geworden sein, damit sie sich, in kleinen Stücken, besser verrühren lässt.

Noch einfacher wird es, wenn man die Butter am Stück (direkt aus dem Kühlschrank) in die Rührschüssel legt und in der Mikrowelle auf ca. 30 Grad erwärmt. Bei 300 Watt je nach Menge und Gerät um die 30 Sekunden. Achtung, man sieht es dem Stück Butter in der Mikrowelle nicht an, ob es vielleicht schon geschmolzenen ist, da es seine Form auch bei stärkerer Erhitzung erstmal beibehält.
Der Vorteil, die Waffeln backen schneller: 
  • Der ganze Teig ist schon wärmer.
  • Der Teig verteilt sich daher schneller im Waffeleisen.
  • Insgesamt muss das Waffeleisen weniger (lange) Wärme zuführen. 
Die Zeitersparnis macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man eine größere Anzahl Waffeln backt!

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Donnerstag, 31. Mai 2012

Butter schmelzen

Gerade noch passend zur Spargelzeit habe ich eine gute Möglichkeit gefunden, Butter zu schmelzen.
Ich nehme  dazu einen kleinen Topf mit Stiel, lege ein Stück Butter hinein, und stelle ihn vorsichtig auf den Deckel des Kochtopfs, in dem der Spargel kocht. Auf dem Herd zwischen dem Spargelkochtopf und dem Kartoffelkochtopf klappt es auch noch ganz gut.

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Donnerstag, 10. Mai 2012

Gut rühren hilft

Es wird schnell unterschätzt, wie wirksam langes oder häufiges Rühren beim Kochen und Backen ist. Wichtig ist immer, dass Topf oder Schüssel für die Menge geeignet sind. Die Rührschüssel sollte nur so breit sein, dass das Rührgerät oder anderes Werkzeug tief genug in die Masse eintauchen kann. Das fördert das Gelingen. Oft macht das Rühren einen geschmacklichen Unterschied.

Hier noch ein paar Beispiele:
  • Der Bisquitteig wird sehr lange gerührt. So kommt viel Luft darunter.
  • Für das Käsefondue braucht man Geduld aber auch Technik, bis sich unter ständigem Rühren die angewärmten Käsewürfel mit dem Wein verbinden.
  • Pfannengerichte oder sogenannte Saucen mit Fleisch und Gemüse werden gleichmäßiger gar und geschmacklich besser, wenn man häufig rührt.
  • Im weitesten Sinne trifft es auch auf die berühmten Bratkartoffeln zu, ständiges Wenden sorgt für ein knuspriges Ergebnis.




Montag, 7. Mai 2012

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Freitag, 27. April 2012

Jetzt geht's um die Wurst

Wie soll man eine Bratwurst oder Brühwurst zubereiten? Am Stück oder geschnitten? Hier ein einfaches Argument dafür oder dagegen.
  • Am Stück: Das Aroma bleibt größtenteils in der Wurst, egal ob beim Kochen oder Braten. Daher gibt es  Menschen, die lieber eine Brühwurst ganz in den Eintopf legen anstatt sie in Stücke zu schneiden.
  • In Scheiben: Das Aroma gelangt in die Umgebung und kann andere Zutaten mitwürzen, über die Brühe oder das Bratfett, oder sogar über das eigene Fett und den eigenen Saft, der auslaufen kann. Das kann in einer Gemüsepfanne oder einem Eintopf sehr lecker schmecken. Und einer sehr kräftigen oder scharfen Wurst die Würze nehmen.

Alternative zum Römertopf?

Ich koche gerne mit dem Römertopf, der ja zur Zeit nicht in Mode ist.
  • Die Vorteile: man kann alles vorbereiten, Fleisch und Gemüse und sogar Beilagen zusammengaren, und man steht nicht kurz vor dem Essen am Herd. Die Garzeit beträgt ja meistens mehr als eine Stunde. Zudem werden die Sachen im eigenen Saft und Dampf sehr lecker und der Backofen bleibt sauber
  • Der Nachteil: Man muss den Römertopf von Hand ohne Spülmittel säubern.
Ich frage mich, ob eine geschlossene Auflaufform aus einem spülmaschinengeeigneten Material eine Alternative ist, oder zumindest ein Kompromiß. Ich denke da beispielsweise an eine Jenaer Glasform mit Deckel. Durch das Glas kommt natürlich auch direkte Wärmestrahlung.